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Match- und Eventberichte

1. Bianchi Cup Workshop

Am 13.09.2015 wurde in Lüdenscheid von den neuen Bundesreferenten Michael Kies und Peter Hoffmann ein Workshop für Einsteiger in der Disziplin Bianchi Cup angeboten.

Grundvoraussetzungen waren lediglich Kurzwaffe & Holster und der sichere Umgang damit. Schließlich sollen Interessierte nicht davon abgehalten werden eine neue Disziplin kennen zu lernen, nur weil das Holster nicht regelkonform oder die Waffe nicht "sportlich" genug sind.

Eine Kurzübersicht über diese Disziplin findet Ihr unter der Rubrik Disziplinen


Im Workshop wurde in einem kurzen theoretischen Teil darauf eingegangen, welche Waffenklassen möglich sind, welche Matches geschossen werden und wie man sich auf ein Match vorbereiten kann.

Die Praxis stand aber im Mittelpunkt und so wurde jedes Match in der Theorie erläutert, vorgeführt und sofort selber umgesetzt.

Völlig egal ob das Holster regelkonform war, welche Klasse man geschossen hat oder ob der Faktor ausreichend war: die Demonstration der Bewegungsabläufe, was kann man machen, was besser nicht und was ist ein absolutes No-Go wurde von Peter Hoffmann anschaulich erklärt.

Besonderheiten wie z.B. Practical Weak Hand erfordern von vielen Schützen besonders hohe Aufmerksamkeit, denn nicht jeder kann rechst ziehen, die Waffe nach links übergeben und dann einhändig links stehend frei 6x treffen, und das auch noch in 8 Sekunden.

 

Zwischen den einzelnen Stages wurde immer besprochen was gerade passiert ist, eine solche Rückmeldung ist für Anfänger dieser Disziplin wichtig, sonst schleichen sich eventuell Fehler ein die man sich später mühevoll wie abtrainieren muss.

 

Auch der Liegendanschlag ist nicht ganz einfach, er gibt zwar deutlich mehr Stabilität, besonderns dann wenn wie bei Peter die Waffenklasse ein extra langes Griffstück zulässt um die Waffe auf dem Boden zu stabilisieren, aber die Zeit ist trotzden nicht sher großzügig bemessen. Also hilft nur eins: schnell runter und in Anschlag gehen damit ausreichend Zeit zum sauberen visieren und abziehen bleibt.

Die spezielle Konstruktion unter Peters Waffe ist ein höhenverstellbarer Anschlag, dieser erlaubt es ihm die benötigte Höhe für die korrekte Visierlinie auf den verschiedenen Distanzen voreinzustellen.

 

Für geübte PPC 1500 Schützen ist das Match "The Barricade Event" einfach umzusetzen, schließlich sind wir das Schießen rechts und links an einer Barricade vorbei ja gewohnt. Oder doch nicht?

Ziehen, zielen, 6x schießen und treffen, das Ganze in z.B. 7 Sekunden auf einer Distanz von nur 23 Metern. Klingt easy? Versuchts mal...

Besonders gut waren Tips für das Training auf dem heimischen Stand, auch wenn es dort z.B. keine Fallplattenanlage gibt:

Die Plates sind genauso groß wie die 10 der Papierscheibe. Also die 10 ausschneiden, ein Blatt Papier dahinter kleben und einfach trainieren. Man erhält zwar kein metallisches "Pling" bei einem Treffer, aber dafür sieht man auf der restlichen Scheibe wohin der Treffer gegangen ist, das hat man bei einer Plattenanlage nicht.

Auch die Möglichkeit das gesamte Match mit KK zu trainieren ist sinnvoll: die Munitionskosten sind deutlich niedrieger und wer mag kann auch offizielle Wettkämpfe mit KK bestreiten, diese sollen jedesmal mit ausgeschrieben werden.

 

 

Einziger Wermutstropfen des Tages: das Match "The Moving Target Event" konnte nicht geübt werden, da hierfür eine Standbreite von 20m notwendig ist, die der Lüdenscheider Stand leider nicht zur Verfügung stellt.

Dafür verkündeten die beiden Referenten ihre ehrgeizigen Ziele:

Bianchi Cup soll in Deutschland wieder ein größere Rolle im dynamischen Schießsport spielen. Dazu werden künftig noch mehr Workshops angeboten und auch Wettkämpfe sollen wieder vermehrt angeboten werden.

Und vielleicht geht's dieses Jahr damit sogar schon los, wir sind gespannt und freuen uns drauf.

Aus unserer Sicht kann man den Workshop jedem interessierten Schützen empfehlen. Durch die verschiedenen Matches, Entfernungen, Ziele und vorgegebenen Zeiten gestaltet sich ein Bianchi Cup sehr abwechslungsreich und kurzweilig.