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Das erste Match ist beendet und es folgt Match 2.

Im Regelfall wechseln die Schützen selber ihre Scheiben, legen die beschossen Scheiben so ab, dass evtl. Tiefschüsse oder Abpraller keine Beschädigungen hinterlassen und ziehen die nächste Wettkampfscheibe auf.

An dieser Stelle kann es sein, dass ein RO einen Vermerk auf der Scheibe hinterlässt. Etwa "Overtime", also Schüsse die nach Beendigung der Schießzeit abgegeben wurden, oder fehlende Schüsse, wenn der Schütze z.B. eine Waffenstörung hatte und nicht alle Schüsse abgeben konnte. Die Vermerke sind sehr hilfreich für die Auswertenden, es kommt sonst vor das sehr lange nach diesen fehlenden Schüssen gesucht wird.

Auch der Regelfall: die Schützen sind gerade erst wieder an der Feuerlinie angekommen und der RO erteilt bereits wieder die Anweisungen wie das nächste Match zu verlaufen hat. Man hört das manchmal monotone "...wir schießen Match 2 18 Schuß in 90 Sekunden kniend frei..." , schaut an sich herunter und stellt fest: meine Magazine sind noch nicht wieder voll, der Timer fehlt noch, mein Hals ist trocken, meine Hände feucht und überhaupt schlägt gerade mein Puls viel zu schnell.

Keine Panik, das ist alles Routinesache:

Niemand fängt an zu schießen bevor nicht alle bereit sind. Und bereit bin ich, wenn ich sage ich bin bereit. Natürlich soll das Match nicht unnötig in die Länge gezogen werden.

Aber der RO gibt jedem die Zeit sich auf die nächste Station vorzubereiten. Er sieht was die Schützen tun. Das Kommando "Laden & Holstern" kommt nicht, bevor nicht jeder mit allem fertig ist.

Und wenn man sich plötzlich nicht mehr sicher ist was da gerade gesagt wurde, dann fragt man nach. Immer dran denken: RO's sind FÜR den Schützen da!

Es hilft ungemein wenn man den Ablauf der Disziplin auswendig kennt, trotzdem brauchen auch manchmal die Profis noch einen Hinweis was jetzt als nächstes kommt. Die DM 2015 in Philippsburg hat gezeigt, das der Mensch keine Maschine ist: bei über 40°C kommt mancher an seine Grenzen.

 

Match 2       25 Meter        90 Sekunden
6 Schuss kniend frei
6 Schuss stehend, linke Hand, Pfosten links
6 Schuss stehend, rechte Hand, Pfosten rechts

Dieses Match empfinden viele Schützen als das Einfachste, das mag daran liegen dass es auf der Standardentfernung eines jeden GK-Schützen - 25 Meter - geschossen wird, auf nahezu jedem Stand trainiert werden kann auch wenn neben einem gänzlich andere Disziplinen geschossen werden oder weil es gefühlt viel Zeit für wenig Schüsse ist.

Fakt ist allerdings: kniend frei ist eine relativ instabile Position die auch geübt werden will.

Etwas ungewohnt ist für Anfänger die Übergabe der geladenen Waffe in die linke Hand. Es kommt immer wieder zu kritischen Abläufen weil die Mündung dem Sicherheitsbereich zu Nahe kommt oder der Finger dann noch im Abzugsbügel steckt.

Unbedingt darauf achten: Positionswechsel grundsätzlich und ausnahmslos mit ungeladener Waffe durchführen. Wobei das Wechseln von links nach rechts im Stehendanschlag nicht als Positionswechsel angesehen wird. Dass Waffen beim Aufstehen natürlich immer Richtung Kugelfang zeigen und nicht auf den Standnachbarn dürfte klar sein.