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Match 1:
Station 1:       7 Meter          20 Sekunden                       12 Schuss stehend frei

Die Waffen sind geladen (= immer unterladen, d.h. es befindet sich bei Pistolen keine Patrone im Patronenlager, es wird nur das Magazin eingeführt) im Holster.

Bei Pistolen darf der Hahn vorgespannt sein, das erleichtert das Fertigladen für den ersten Schuß nach dem Ziehen.

Auf 7 Meter sind 20 Sekunden reichlich viel Zeit, man kann also in "aller Ruhe" sauber in die 10 halten. Nach den ersten 6 Schuß wird entladen, mit Speedloader für den Revolver nachgeladen bzw. ein neues Magazin bei Pistolen eingesetzt und es folgen die letzten 6 Schuß. Das Nachladen erfolgt ohne Kommando, ist also Bestandteil des Wettkampfablaufes und zählt mit zu der vorgegebenen Zeit.

Fortgeschrittene Schützen wollen auf dieser Station keine 10er sondern X-er, also die Innenzehn treffen, bei eventueller Punktegleichheit am Ende eines Wettkampfes entscheidet die höhere Anzahl der X-er.

 

Match 1:
Station 2:       15 Meter        20 Sekunden                       12 Schuss stehend frei

Identischer Ablauf zu Station 1, allerdings ist die Entfernung zur Scheibe jetzt mehr als doppelt so weit.

Wer hier anfängt zuviel Zeit für ein exaktes Visierbild zu investieren, wird schnell merken dass 20 Sekunden auf dieser Entfernung nicht mehr so reichlich sind.

Von Vorteil ist es hier, wenn die Waffe möglichst ruhig liegt und nicht 10cm hoch springt. Je weniger die Waffe auslenkt desto schneller ist man wieder im Ziel. Ein gleichmäßiger Schießrythmus ist ebenfalls hilfreich: was nützt es wenn die ersten 6 Schuß perfekt sitzen, aus Zeitmangel dann aber die letzten 6 schön um die 10 herum platziert werden?

Manche Schützen berichten davon, dass es sie sehr irritiert bzw. ablenkt wenn auf offenen Ständen geschossen wird und die Visiereinstellung präzionsdisziplinentypisch "10 aufsitzend" eingestellt ist. Dann kann man sehr schön sehen wie der durch das Tageslich hell angestrahlte Hintergrund - wie etwa ein Sandkugelfang - das Visierbild verändert. Abhilfe schafft hier die viel genutzte Einstellung "10 abdecken", d.h. der Schütze stellt das Korn voll in die 10 und deckt sie ab.

Zeiteinsparpotenzial bietet ein vernünftiges Sportholster: schnelles Ziehen, möglichst ohne Widerstand, erleichtert den schnellen Anschlag. Leder- oder Corduradienstholster funktionieren zwar auch, typischerweise sind das aber Every-Day-Carry-Modelle und keine Sportholster.

Es hilft auch ungemein wenn man weiß wo sich die Waffe befindet. Klingt banal, es kostet aber zuviel Zeit wenn die Hand einmal auf die Visierung oder gar ins Leere gegriffen hat und man nachgreifen muss. Kleine Drillübungen zu Hause mit ungeladener Waffe schulen das Muskelgedächtnis enorm.

Ebenfalls nicht unwichtig ist ein zügiger Reload: natürlich möchte ich meine teuren Hülsen wiederladen und wenn ich schon Revolver schieße, dann entlade ich die abgefeuerten Hülsen bitteschön in meiner Handfläche und lasse sie dann in einen bereitstehenden Eimer fallen. Kann man machen, wenn man die Zeit hat. Die Ergebnisse vieler Schützen zeigen: die Zeit haben die Wenigstens.

Wer hier ausschließlich 10er mit einem hohen X-er Anteil schießt, der kann sich solche Raffinessen leisten, alle anderen verschenken Ringe!

Also: schießen > mitzählen & wissen wann der letzte Schuß der Trommel raus ist > jetzt nicht gucken wie man getroffen hat, die Löcher sind sowieso unwiederbringlich in der Pappe > Trommel ausschwenken und mit einem ordentlich kräftigen Impuls auf den Auswerfer schlagen: die Hülsen fliegen aus der Trommel und man kann nachladen > weiter geht's.

Nach dem das Match beendet ist und der RO "Sicherheit" erklärt hat, kann man seine Hülsen aufsammeln.